Hunde und Silvester

Hund Silvester Angst

Alle Jahre wieder blicken viele Hundebesitzer mit Grausen dem Jahresende und damit dem Feuerwekr an Silvester entgegen. Der lautstarke Jahreswechsel ist für viele Hunde mit Angst verbunden und viele Herrchen und Frauchen wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Stresssituationen für alle Beteiligten sind meist die Folge.

Böller oder Raketen lösen bei Hunden Angst und Unsicherheit aus, weil sie plötzlich auftreten und extrem laut sind. Der Hund reagiert auf solche Geräusche in vielen Fällen mit Anspannung, Vorsicht und Flucht. Der Grad der Angst kann dabei variieren. Nicht jeder Hund reagiert mit einer Flucht unter’s Sofa, mancher liegt einfach steif und angespannt in seinem Körbchen und rührt sich nicht. Oftmals wird dazu geraten, den Hund in diesen Situationen zu ignorieren und nicht auf seine Angst einzugehen, weil Trösten die Angst nur noch verstärken würde.

Hunde sind soziale Lebewesen und brauchen gerade in Angstsituationen, wie sie an Silvester entstehen können, die körperliche Nähe zu ihrem Besitzer. Der Kontakt zu einem Bindungspartner senkt Herzfrequenz, Blutdruck und den Stresshormonspiegel und hilft, beängstigende Situationen zu meistern. Der Hund wird ruhiger. Lassen Sie also Ihren Hund während des Feuerwerks nicht allein mit seinen Ängsten!

Ebenso fatal kann aber auch eine überschwängliche Zuwendung während der Silvesternacht sein, wenn Ihr Hund keine Angst hat!

Wenn es draußen laut knallt, erschrickt Ihr Hund. Da er dieses Geräusch nicht sofort zuordnen kann, wird er sich an Ihnen orientieren. Bleiben Sie gelassen und ignorieren Sie den Knall, zeigen Sie damit Ihrem Hund, dass das Geräusch keine Bedrohung darstellt. Keinesfalls sollten Sie ständig beruhigend auf ihn einreden, denn wenn Sie so viel Aufhebens darum machen, dann muss es wirklich bedrohlich sein!

Verhalten Sie sich also auch an Silvester souverän und bleiben Sie gelassen! Sobald Ihr Hund aber Angst hat, seien Sie für Ihn da und trösten Sie ihn! Er würde das Gleiche auch für Sie tun.

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